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25.04.2018
RSC unterwegs
Hamdi Raouadhi

Dritter Platz beim Arab Cup of Hockey

RSC'ler Hamdi Raouadhi mit Bronzemedaille und jeder Menge Geschichten zurück aus Abu Dhabi

 

 

 

 

Als wir uns mit Hamdi Raouadhi zum Gespräch treffen werden zwei Dinge schnell klar. Zum einen kann er immer noch nicht richtig realisieren was in den letzten Tagen passiert ist und zum anderen ist er mächtig stolz das er für das Heimatland seiner Eltern also für sein Ursprungsland auflaufen durfte.

Es ging alles so schnell erzählt Raouadhi. Nach der kurzfristigen Absage zweier Spieler rief der Präsident des tunesischen Eishockeyverbandes Ihab Ayed an und lud ihn ein am Arab Cup of Hockey in Abu Dhabi teilzunehmen. Viel Zeit zum Überlegen blieb nicht denn schon am nächsten Tag sollte er sich auf den Weg nach Asien machen. Bis ich endlich im Flugzeug saß dachte ich immer noch gleich kommt einer um die Ecke und schreit versteckte Kamera, so Raouadhi.

In Abu Dhabi angekommen wurde er am Flughafen abgeholt und im Mannschafthotel einquartiert. Schnell merkte er, dass hier alles genauestens geplant war. Gemeinsames Frühstück danach Kraft- und Fitnesstraining, Mittagsruhe, Teambesprechung und Abfahrt zur Eishalle, Aufwärmprogramm, Spiel, gemeinsames Abendessen und dann Bettruhe. Der Tag war wirklich straff durchorganisiert. Auch das Turnier war professionell ausgerichtet. Alle Spiele wurden live im Fernsehen übertragen, in den Drittelpausen gab es Analysen der Reporter und Fachleute und nach dem Spiel Interviews mit den Medien erzählt der RSC´ler. Hamdi Raouadhi war hier ein ausgesprochen gern gesehener Gast, da er als einer der wenige tunesischen Spieler arabisch spricht. Die meisten seiner Teamkollegen so erzählt er haben nur einen Elternteil aus Tunesien und sind deshalb nicht unbedingt mit der Landessprache aufgewachsen. Ein Live-Interview für einen Radiosender habe er sogar spät abends über Handy aus dem Hotelzimmer gegeben. Aber nicht nur die Medien waren hinter ihm her auch die Fans der Nationalmannschaft, die laut Raouadhi unglaublich waren und selbst bei Niederlagen das Team feierten, wollten Autogramme, mit ihm sprechen und zur Erinnerung Selfies schießen.

Vor dem ersten Spiel war ich unheimlich nervös. Nach der Ansprache des Trainers „Wir sind hier nicht zum Spaß, wir vertreten unser Land und wollen Erfolg haben“ war der Druck, nicht zu versagen, schon ziemlich groß zumal alle anderen im Team höherklassig spielen und ich der einzige aus einem Hobbyclub war, so Raouadhi. Weiter erzählt er: meine Angst Fehler zu machen und dann eventuell nur noch auf der Bank zu sitzen war schon enorm. Scheinbar hatte ich es aber gar nicht so schlecht gemacht denn ich wurde als vollwertiges Teammitglied akzeptiert und durfte das ganze Turnier hindurch spielen.

Zum Turnier berichtet er waren vom Veranstalter den Vereinigten Arabischen Emiraten, neben Tunesien,  auch noch Ägypten, Marokko, Algerien und Libanon eingeladen. Gespielt wurde nach den Bestimmungen der IIHF wobei es zwei Abänderungen gab. Zum einen durfte jede Nation sechs Gastspieler einsetzen und zweitens waren keine harten Checks erlaubt. Die Regelung mit den Gastspielern nutzten dann auch nahezu alle Teams aus. Nur wir hatten ausschließlich Aktive mit tunesischer Abstammung im Team berichtet Raouadhi. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich am Ende die Mannschaften mit den besten Legionären durchsetzten. Hierbei waren vom Olympia- und WM- Teilnehmer über ehemalige KHL Spieler bis hin zu College-Boys aus Übersee alles dabei.

Tunesien erreichte mit zwei Siegen (Algerien, Ägypten) und zwei Niederlagen (VAE, Libanon), Marokko hatte kurzfristig abgesagt, den als Minimalziel ausgegeben dritten Platz und konnte nach dem Gewinn der Afrikameisterschaft 2016 schon zum zweiten mal eine Medaille gewinnen. Als absolute Highlights bezeichnete Raouadhi die Einladung des tunesischen Botschafters in sein Anwesen in Abu Dhabi, bei dem ein überaus reichhaltiges tunesisches Buffet angerichtet war, und natürlich die Zeremonie bei der Siegerehrung wo er die Bronzemedaille umgehängt bekam. Abschließend erklärt der Neu-Nationalspieler, dass alle im Team und vor allem die Leute Drumherum viel ehrenamtliche Arbeit leisten um das Unterfangen Eishockey in Tunesien überhaupt verwirklichen zu können. Die nächsten Ziele der Verantwortlichen rund um den Vorsitzenden des ATHG sind die Mitgliedschaft in der IIHF und das Schaffen von mehr Akzeptanz für Wintersport in Tunesien.

Ein Traum, den Hamdi Raouadhi seit er von der Gründung des Verbandes gehört hatte, immer wieder in den Sinn kam ging also in Erfüllung und er muss noch nicht vorbei sein, denn wie er erzählt meinten die Verbandsoberen bei der Abschlussbesprechung, dass sie durchaus mit ihm zufrieden waren und ein weiterer Einsatz im Nationaltrikot keinesfalls ausgeschlossen ist.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Raouadhi für das ausführliche Gespräch und wünschen ihm noch viele Einsätze im tunesischen Nationalteam.

Im Anschluss noch einige Fotos von Hamdi beim Arab Cup of Hockey.

 

Hamdi bereitet sich auf´s Spiel vor

 

Ansprache des Kapitäns

 

Zum esten mal auf arabischen Eis

 

 

 

Team Tunesien mit Fans

 

Hamdi in Aktion

 

Mannschaftsfoto mit Verbandspräsident Iab Ayed

 

So strahlt ein Nationalspieler

 

Hamdi erhält seine Medaille (Foto ATHG)

 

Gruppenfoto nach der Preisverleihung

 

 

 

Hamdi mit Brozemedaille und Erinnerungstrikot

 

 
 
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